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Betriebserlaubnis

Jedes Serienfahrzeug, ob nun Neu- oder Gebrauchtwagen, hat eine Betriebserlaubnis, was im Klartext heißt, das dieses Fahrzeug, in diesem Serienzustand, im Straßenverkehr zugelassen und gefahren werden darf. Wenn Sie nun Veränderungen an diesem Serienfahrzeug vornehmen, erlischt diese Betriebserlaubnis solange, bis Sie alle Anforderungen der Genehmigungen erfüllen. Diese Genehmigung ist gegenüber dem Tüv nachzuweisen, nicht selten mit Teilegutachten oder in Form einer ABE.

Oftmals wird geglaubt, es reiche, die Papiere im Handschuhfach mitzuführen. Dies ist aber genauso oft ein Irrglaube, der mit Ärger verbunden sein kann, wenn es zu Kontrollen durch die Polizei kommt, spätestens aber beim nächsten Tüv-Termin, wenn die Plakette verweigert wird mangels Nachweise. Nicht selten liegen die Probleme im Detail, so ist eine in der Zulassungsbescheinigung eingetragene Bereifung, nicht zwingend ein Freischein. Die Kombination aus Reifen und Felgen ist nämlich u.U. schon wieder Eintragungspflichtig.

Bereifungstipps

Wenn Sie beabsichtigen, Ihre Serienbereifung gegen eine andere Bereifung auszutauschen, sollten Sie beachten, das eine Reifeneintragung erforderlich sein könnte, sofern keine Herstellerfreigabe existiert und bis zur Abnahme durch Ihren Tüv die Betriebserlaubnis erlischt.

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